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Von der Stierkampf-Arena zur Alhambra
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  In Sevilla an der "Maestranza" beginnt unsere Reise durch Andalusien. Die im Sprachkurs erworbenen Kenntnisse werden einem Praxistest unterzogen. Das Ziel der Reise ist die Festungsstadt in Granada mit ihren sich in den Wasserbecken spiegelnden Säulen der Paläste.
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Wir wollen die Sprache und Kultur näher erkunden. In Sevilla führt uns der Weg weiter entlang der Ufer des Guadalquivir. Hier wachsen einige recht bitter und sauer schmeckende Zierpflanzen, die in Frankreich zur Parfum-Herstellung verwendet werden. Auf dem Platz vor der Kathedrale stehen die hölzernen Hüttchen eines Weihnachtsmarktes. Es gibt Holzkrippenschnitzkunst und Heiligenmalerei zu sehen. Im Blick ist der Giralda, ein maurischer Turm aus dem 12. Jahrhundert, welcher der majestätische Rest der Hauptmoschee von Sevilla ist, die früher an der Stelle der Kathedrale stand.

Architektonisch vereinen sich in vielen Gebäuden Renaissance und Gotik. Deutlich werden die maurische und die christliche Seite, gotische Spitzbögen und Ornamente islamischer Kunst wechseln sich ab. Die königlichen Palastbauten von Sevilla, die Reales Alcázares, wurden zum großen Teil nach der christlichen Wiedereroberung 1248 gebaut. An Wintertagen lohnt sich ein Besuch besonders, denn es gibt meist so wenige Besucher, dass man manche Räume praktisch für sich allein hat. Man kann sich ganz den Eindrücken der verzierten Wände und des schönen Stuck hingeben. Eine gedankliche Reise in die orientalische Kultur kann entstehen. Wir entdecken auch den Adler-Schild der Habsburger inmitten der islamischen Kunst.

Seit dem Auftritt als Expo-Stadt im Jahre 1992 ist Sevilla stark gewachsen. Ganz neue Stadtteile kamen hinzu. Die neuen Bauten sind zwar funktions-orientiert, zerstören aber keineswegs das schöne Stadtbild. Verlässt man Sevilla über die Auto-Routen, so findet man vor allem trockene Erde am Straßenrand. Nach einem, in dieser Region eher seltenen, Regenguss sprießen allerdings die grünen Rasenflächen. Auffällig auch die in Spanien üblichen Werbeschilder am Wegesrand. In gewaltigem Ausmaß stehen sie wie wartende Heere herum.

Je weiter man sich von Sevilla entfernt, desto mehr beeindrucken die scheinbar endlosen, mit Olivenbäumen bepflanzten Hügel und der tiefblaue Himmel. Die Stadt liegt kaum mehr als sechs Meter über dem Meeresspiegel, ein enormer Unterschied im Vergleich zum in rund 700 Meter Höhe gelegenen Granada.

Lutz Kessner
Foto: TURESPAÑA
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 Projekt GB  Projekt E  Projekt C
Zielort: Edinburgh
Dauer: 3 bis 4 Wochen
Unterkunftsart: Apartment
Workshops: werktags
Projekte: Reiseguide
Startdatum: 01. März 2018
Alter: 18 bis 30 Jahre
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