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Bei verspätetem Flug auf das Recht bestehen
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  Die Verbraucherzentrale Berlin weist auf die Rechte der Fluggäste bei Problemen mit dem vereinbarten Transport hin. Bei bedeutenden Verspätungen des gebuchten Fluges oder einem Ausfall der Verbindung stehen den verhinderten Passagieren zum Teil bedeutende Ausgleichszahlungen zu.
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Die Verbraucherzentrale stellt die EU-Verordnung über Ausgleichs- und Unterstützungsleistungen für Fluggäste als gute Orientierung in den Mittelpunkt. Die Verordnung besagt unter anderem, dass je nach Flugentfernung bei Verspätungen ab zwei bis vier Stunden ein Anspruch auf Mahlzeiten und Getränke besteht. Notfalls muss die Fluggesellschaft auch für eine Hotelunterkunft aufkommen. Meist stellen die Gesellschaften eine entsprechende Unterkunft zur Verfügung. Sollte dies nicht der Fall sein und die Gäste wählen selbst eine Unterkunft, so können Sie nach Rücksprache am Check-in-Schalter der Fluggesellschaft in ein Hotel mittlerer Klasse in der Nähe des Flughafens einchecken. Die Kosten stellen Sie dann der Fluggesellschaft in Rechnung.

Wird der Flug annulliert oder der Fluggast aus einem nicht plausiblen Grund nicht befördert, müssen Fluggesellschaft oder Reiseveranstalter laut den Verbraucherschützern abhängig von der Entfernung zum Reiseziel eine Entschädigung zwischen 250 und 600 Euro zahlen. Diese Beträge halbieren sich, wenn eine Umbuchung auf einen Flug vorgenommen wird und sich dadurch die Ankunftszeit je nach Entfernung nicht mehr als zwei bis maximal vier Stunden verzögert. Die Buchungsgestaltung der Sprachreise ist für die Problemlösung mit entscheidend. Meist dürfte der Flug separat gebucht werden, somit wäre die Fluggesellschaft der Ansprechpartner. In solch einem Notfall steht Ihnen zusätzlich Curso24.de als Ratgeber zur Verfügung. Bei einer Paket-Buchung über einen Veranstalter, häufig bei Schüler-Sprachreisen mit begleitetem Flug, ist der Veranstalter erster Ansprechpartner.

Allerdings würden die gesetzlichen EU-Regelungen häufig unterlaufen, so die Verbraucherzentralen Berlin und Brandenburg: „Fluggesellschaften mit Sitz im Ausland und ohne deutsche Niederlassung versprechen viel und halten wenig.“ Hinzu kommt, dass es schwierige Fälle gab, bei denen die Fluggesellschaften keine Verantwortung übernehmen wollten. Man beruft sich auf höhere Gewalt wie zum Beispiel ein Startverbot oder technische Defekte, um eigene Organisationsmängel in den Hintergrund zu schieben und um Ansprüche auszuschließen. Um die Ansprüche später geltend machen zu können bzw. diese Aufrecht zu erhalten, sollten bereits am Flughafen Belege gesammelt werden. Dafür wenden sich Fluggäste an den Check-in-Schalter ihrer Fluggesellschaft.

Ein Hinweis außerhalb der beschriebenen Problematik: nehmen Sie in jedem Fall, auch bei Reisen innerhalb der EU ihren Ausweis oder Reisepass mit. Trotz des Wegfalls der Grenzkontrollen in der Europäischen Union können Sie sonst erhebliche Schwierigkeiten beim Transport, im Reiseland oder bei der Durchsetzung Ihrer Rechte bekommen.

Ist die Reise schließlich beendet und man fühlt sich im Resümee von seiner Fluggesellschaft ungerecht behandelt, kann man sich auch an die Verbraucherzentralen wenden. Die Verbraucherzentralen Berlin und Brandenburg sammeln seit einiger Zeit Beschwerden über Verstöße der Gesellschaften gegen die EU-Verordnung über die Rechte von Flugreisenden.

Lutz Kessner
Foto: Turismo de Portugal
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 Projekt GB  Projekt E  Projekt C
Zielort: Edinburgh
Dauer: 3 bis 4 Wochen
Unterkunftsart: Apartment
Workshops: werktags
Projekte: Reiseguide
Startdatum: 28. August 2017
Alter: 18 bis 30 Jahre
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