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Sevilla entdecken auf die kulinarische Weise
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  Zwar gibt es in ganz Spanien Tapas, aber in Sevilla ist der Verzehr von Tapas ein ganz besonderer Brauch. Der kulturelle Charakter der Speisen ist unverkennbar. Für Sprachreisende eine schöne Möglichkeit der spanischen Sprache und andalusischen Kultur näher zu kommen.
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Sich mit Freunden zum Tapeo zu verabreden gehört in Sevilla zum gesellschaftlichen Alltag. Entweder um die Mittagszeit oder zur Abendessenszeit, die Verabredung zum Tapas ist nicht an eine feste Tageszeit gebunden.

Ein schönes Erlebnis kann entstehen, wenn Sie die Kellner nach den angebotenen Tapas-Sorten fragen. Meist stellt die Antwort, wegen der Vielfalt des Angebotes, jeden Blick in die Speisekarte in den Schatten. Die klassische Sorte wird als "Soldaditos de Pavía" bezeichnet. Es handelt sich um in Mehl gewendete und gebratene Seehecht- oder Klippfischhäppchen. Die Bezeichnung der Sorte geht auf die Farbe einer Soldaten-Uniform während der Schlacht von Pavia in der Lombardei zurück. Im Rahmen der Italienkriege 1525 standen Deutsche und Spanier für das Haus der Habsburger den Franzosen gegenüber. Eine weitere klassische Variante ist das Flamenquín, ein mit Schinken gefülltes, paniertes und frittiertes Fleischröllchen.

Die Gaststätten spezialisieren sich oft auf eine ganze Reihe von Tapas. Hier ist Kreativität gefragt. Die Gastronomen erfinden immer wieder neue Sorten mit bisher nicht bekannten geschmacklichen Kombinationen. Die Namen für die eigenen Kreationen bieten ebenfalls Raum für individuelle Ideen.

Die Zusammensetzung der Zutaten orientiert sich vor allem an den Bestandteilen Wurst und Käse: Käsewürfel, luftgetrocknete Lendenfleischwurst und Ibérico-Schinken. Hinzu kommen Salate in ganz unterschiedlichen Varianten, jedoch häufig mit Meeresfrüchten. Beispielsweise werden Makrelen, Paprikaschoten und Kartoffelsalat ohne Mayonnaise serviert. Fester Bestandteilen sind Oliven und Krabben.

Bei den warmen Tapas steht der Pincho moruno (Fleischspieß) im Mittelpunkt. Es wird Hühner- oder Schweinefleisch serviert. Die geschmackliche Note wird von der Marinade bestimmt. Oft wird diese Spezialität der andalusischen Küche liebevoll als "Pinchitos" (Spießchen) bezeichnet.

Da es eine Vielzahl von Restaurants mit Tapas-Angebot gibt ist eine umfassende Auflistung schwierig. Aus diesem Grund folgt eine kleine Auswahl der Möglichkeiten:

- Ajoblanco
Alhóndiga, 19
- Bodega La Andaluza
Benito Mas y Prat, 3-A Local 10
- Doña Elvira
Plaza de Doña Elvira, 6
- El Tres De Oro
Santa María La Blanca, 34
- Faro De Triana
Puente Isabel II, 1
- Guadalprado
San Fernando, 5
- La Cococha
Greco, 4
- La Isla
Arfe, 25
- La Ribera De Cartaya
Martínez Montañez, 5
- Las Piletas
Marqués de Paradas, 28
- Pleamar
Gustavo Bacarisas, 1
- Sierra Mayor
Arcos, 33
- Tribeca
Chaves Nogales, 3

Lutz Kessner
Foto: TURESPAÑA
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 Projekt GB  Projekt E  Projekt C
Zielort: Edinburgh
Dauer: 3 bis 4 Wochen
Unterkunftsart: Apartment
Workshops: werktags
Projekte: Reiseguide
Startdatum: 28. August 2017
Alter: 18 bis 30 Jahre
Info   Angebot
        
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