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Sprachreise nach Großbritannien zu Ostern
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  Auf der Insel haben sich Bräuche erhalten, die Mitteleuropäern recht skurril erscheinen. Unternimmt man zu Ostern eine Sprachreise auf die Insel kann man sich auf eine Reihe von Überraschungen gefasst machen: lustige Aktionen und verstaubt anmutende Riten.
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Die Briten bezeichnen den Gründonnerstag als Maundy Thursday. In Großbritannien geht man die Sache mit diversen Zeremonien an. Die heutige Maundy Thursday Zeremonie erinnert wenig an das Ritual, von dem es ursprünglich abstammte – Jesu Fußwaschung seiner Jünger beim Abendmahl. Noch bis zum Jahr 1689 wusch der Monarch oder die Monarchin Englands in der Westminster Abbey den Armen der Stadt die Füße und verteilte Almosen.

Heutzutage gibt die Queen so genanntes Maundy Money an eine Gruppe Pensionäre. Sie besucht jedes Jahr eine Kathedrale des Landes. Die Höhe des Maundy Money sowie die Anzahl der Empfänger richten sich immer nach dem Alter der Queen. So werden aktuell, an 82 Rentner und an 82 Rentnerinnen jeweils 82 Pence verschenkt. Die Münzen werden extra für die Zeremonie geprägt und sind daher bei Sammlern äußerst beliebt.

Auch der britische Karfreitag, Good Friday genannt, hat seine eigenen Bräuche. So ist es seit Jahrhunderten Tradition, an diesem Tag „hot cross buns“ zu essen. Diese leicht süßen Brötchen erinnern an Rosinenbrötchen, sind aber würziger. Das Kreuz auf den Brötchen soll an die Kreuzigung Jesu erinnern. Traditionell frisch gebacken, werden sie noch warm zum Frühstück gegessen. Schon vor über 200 Jahren backte eine Witwe in London „hot cross buns“ für ihren einzigen Sohn, einen Seemann, der am Good Friday von einer langen Seereise zurückkehren sollte. Leider war der Sohn nicht unter den Heimkehrern. Jeden darauf folgenden Good Friday legte die verzweifelte Mutter ein Brötchen für ihren Sohn zur Seite in der Hoffnung, dass er doch noch eines Tages heimkehre. Auch nach dem Tode der Frau wurde die Tradition von den nachfolgenden Eigentümern des Hauses fortgesetzt.

Heute befindet sich in dem Haus ein Pub „The Widow’s Son“, an dessen Decke Netze voll mit „hot cross buns“ hängen. Jedes Jahr bringt am Karfreitag ein Seemann der Royal Navy ein weiteres Brötchen und Seefahrer aus ganz Großbritannien kommen in den Pub, um der Witwe ihren Respekt zu zollen.

lk, Quelle: Kathrin Wagenmann, visitbritain
Foto: visitscotland
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 Projekt GB  Projekt E  Projekt C
Zielort: Edinburgh
Dauer: 3 bis 4 Wochen
Unterkunftsart: Apartment
Workshops: werktags
Projekte: Reiseguide
Startdatum: 01. März 2018
Alter: 18 bis 30 Jahre
Info   Angebot
        
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